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Alles im Lot auf'm Boot

Der "Streuner" ist seit 2004 unser Schulsegelboot. In den Sommermonaten können unsere Klassen kleine Segeltouren auf dem Maschsee unternehmen und gemeinsam ganz neue Erfahrungen machen.

Durch das Projekt „Alles im Lot auf ḿ Boot“ bietet die BBS 3 über den Unterricht hinaus ein weiteres Lernangebot an, mit dem der Ansatz der integrierten sozialpädagogischen Arbeit an der Schule gefördert wird. Dies bedeutet, dass die Kooperationsbeziehungen zwischen Lehrkräften und Schulsozialar- beiter/-innen intensiviert werden.

Durch diese Zusammenarbeit werden die Sozialisationsinstanzen Jugendhilfe und Schule miteinander verknüpft. Neue Wege können ausprobiert werden, die die Schülerinnen und Schüler in ihrer individuellen Entwicklung unterstützen. Der Modellcharakter dieses Projekts soll Kolleginnen und Kollegen an der BBS 3 oder auch an anderen Schulen animieren, ähnliche Projekte durchzuführen.

Die Lebensdauer des Segelbootes liegt bei circa 20 Jahren. Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit nutzt die BBS3 als Eigentümerin das Boot langfristig z.B. für Gruppenaktivitäten mit erleb- nispädagogischem Ansatz zu nutzen. Erlebnispädagogik ist eine „Methode, die Personen und Gruppen zum Handeln bringt mit allen Implikationen und Kon-sequenzen bei möglichst hoher Echtheit von Aufgabe und Situation in einem Umfeld, das experimentierendes Handeln erlaubt, sicher ist und den notwendigen Ernstcharakter besitzt.“ (Hufenus 1993. In: Galuske „Methoden der Sozialen
Arbeit“ 1999)

Die Gruppe als Lerngemeinschaft macht sich selbst zum Thema. Ihr „Abenteuer“ auf dem Segelboot kann durch Vor- und Nachbereitung pädagogisch genutzt werden.

Der Bau des "Streuners" wurde im Schuljahr 2003/2004 von Ole Märtens, dem damaligen Schulsozialarbeiter der BBS 3, und Stephen Carter, Fachpraxislehrer Holztechnik, initiiert.

Die AG Bootsbau ist bis heute immer aktiv. Ansprechpartner: Stephen Carter


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